Ostervorbereitungen in Neukölln

Berlin-Neukölln. Im Atelier von Li Koelan, wo sich die auch zwei kleinere Kinder künstlerisch betätigen, wird natürlich auch an Ostern gedacht. Jennifer, Jonas, Florian und Michelle haben zusammen Eier ausgeblasen und bemalt. 

Atelier Koelan Eier auspusten jennifer V Atelier Koelan Eier bemalen jonas und michelle Atelier Koelan Eier bemalen V

Dazu haben sie passende Osterkörbchen aus Papierstreifen geflochten und ebenfalls bemalt. Aus der Eimasse wurde anschließend ein großes Omelett  

Atelier Koelan Osterkörbchen flechten V Atelier Koelan Osterkörbchen bemalen V

für alle gebraten… lecker!

Atelier Koelan zusammen omelettes essen

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Ein Theaterensemble muss improvisieren können

Poogi PortraitAltlandsberg. Im Altlandsberger Haus der Generationen (einer ehemaligen Entbindungsstation) treffen sich am Dienstag Nachmittag die Teilnehmer/-innen der Theaterwerkstatt unter der Leitung von Dorica Poggi. Beim ersten Treffen am 12. Februar kamen drei Jugendliche. Inzwischen ist die Zahl der experimentierfreudigen Spieler/-innen auf sechs gestiegen. Frau Poggi berichtet von ihrem letzten Treffen:

„Die Jugendlichen kommen sehr gern zu unseren Treffen.Wenn sie in der Werkstatt ankommen, sind sie meistens sehr angespannt und zappelig. Mit den beruhigenden Noten von Jan Thiersen als Hintergrund und durch die Technik der Phantasiereisen werden die Jugendlicher entspannter und lassen den Alltag außerhalb des magischen Kreises des Theaters zurück. Die Entspannung ist die Voraussetzung für die nun folgenden ‚Theaterspiele‘, die die Koordination, das Gedächtnis und die Wahrnehmung trainieren sollen.

Die meisten dieser spielerischen Übungen, die speziell zur Lockerung von Blockaden für das Improvisationstheater entwickelt wurden, werden im Kreis ausgeführt. Einige davon sind schon zu festen Etappen im Ablauf unserer gemeinsamen Stunden geworden. In der Ein-Wort-Geschichte zum Beispiel werden wir immer besser! Diese Übung stammt aus dem Improvisationstheater von Keith Johnstone und ich liebe sie, weil die Teilnehmer dadurch lernen, die zukünftigen Ereignisse nicht zu steuern, sondern loszulassen und den Spielpartnern zu vertrauen. 

Und so funktioniert es: im Kreis darf jeder Spieler nur ein Wort sagen; der nächste sagt das nächste Wort usw. So entstehen einfache Geschichten. Natürlich wissen die Jugendlichen jetzt, dass jede Geschichte einen Anfang, eine Entwicklung und ein Ende hat. Natürlich gehören auch Hindernisse und Probleme dazu. Und am Ende muss es immer eine Lösung für das Problem geben. Am Anfang ist die Versuchung bei allen sehr stark, die Fortsetzung zu kontrollieren, die Entscheidungen der Anderen zu beeinflussen. Wenn man aber lernt, sich überraschen zu lassen, dann macht es wirklich Spaß!“

Was sich im Fotoatelier tut

Groß Neuendorf. Im Fotoatelier bei Stefan Hessheimer wird gerade drinnen gearbeitet, weil im Oderbruch dichtes Schneetreiben herrscht. Der Fotograf experimentiert gemeinsam mit den Kindern mit einem „Lichtkasten“ . Dabei werden opake, das heißt halbtransparente Gegenstände auf eine auch wieder halbdurchlässige Glasscheibe gelegt und von unten beleuchtet und dann von oben fotografiert.
Dabei entstehen sehr magische Ansichten.

Atelier Hessheimer Lichtkasten6Atelier Hessheimer Lichtkasten5Atelier Hessheimer Lichtkasten4
Atelier Hessheimer Lichtkasten3
Atelier Hessheimer Lichtkasten2Atelier Hessheimer Lichtkasten1

Ostern naht!

Falkensee. Im Atelier von Günter Bonifer sind die ersten kleinen Arbeiten entstanden, wie Gefäße und Perlen, sozusagen als Fingerübungen. Sie sind bereits gebrannt, glasiert und auch schon mit nach Hause genommen worden.

Nun kommt Ostern, und die Gruppe geht nun daran, einen schönen Korb mit Ostereiern etc. und einem Osterhasen aus Ton zu kreieren. Wir werfen einen Blick ins Atelier und auf die ersten fertigen, noch ungebrannten Objekte

Atelier Bonifer Osterkorb     Atelier Bonifer gesammelte Werke 2-13

Atelier Bonifer Objekte groß 2-13     Atelier Bonifer gesammelte Werke2  2-13

So wird eine Skulptur vorbereitet

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Neuenhagen. In seinem Atelier führt Ernst J. Petras, ein freischaffender Bildhauer, vier Kinder und Jugendliche in das Plastische Gestalten ein. Dazu gehört natürlich etwas Planung und jeder muss sich darüber klar werden, welche Form eigentlich entstehen soll. Herr Petras beschreibt die Vorbereitungen so: „Nach einem ersten Kennenlernen und im Gespräch, was die Jugendlichen gern als erste Arbeit anfertigen möchten, haben wir uns darauf verständigt, Tiere zu modellieren. Einen Vogel, eine Eule, ein Pinguin und ein wildes Tier. Zuerst habe ich nach den Angaben der Jugendlichen für jeden ein Gestell aus Eisen geschweißt mit einer Grundplatte, an dem die Skulptur dann entstehen kann. Jede Grundplatte ist etwas anders, entsprechend der jeweiligen Idee, denn es werden sehr verschiedenen Arbeiten entstehen. Dann wurde dieses Gestell mit Skulpturendraht fest umwickelt. Nun habe ich das Gipseinrühren vorgeführt, um die richtige Konsistenz zu zeigen. An einem Beispiel habe ich die Arbeitsweise erklärt und vorgeführt.“ Weiterlesen