Auf Wiedersehen, Ernst Petras!

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Neuenhagen. Vor kurzem fanden bei Ernst Petras die letzten Gruppenstunden statt. Eigentlich war als Thema „Früchte“ vereinbart, aber es gab dann doch noch viele andere Ideen. Angelina wollte eine Maus modellieren, Frieda diesen Papagei. Maik hingegen sagte nur: „Ich mache ein Flugzeug!“ Sophie kreierte dann doch noch eine Zucchini und einen Apfel.

So wurden diese verschiedenen Ideen umgesetzt: 2014-04-08 16.09.00 2014-04-08 16.09.38  2014-04-08 16.10.20 2014-04-08 16.10.022014-04-08 17.36.38 2014-04-08 17.35.512014-04-08 17.37.06 2014-04-08 17.35.342014-04-08 17.46.41  2014-04-08 17.35.20 2014-04-08 17.50.08

Leider musste Herr Petras seine Gruppe zum Sommer schließen, da er sich zu einen Auslandsaufenthalt in Südamerika entschlossen hat. Er zieht schon bald zusammen mit seiner Frau Kathi Sarue, die auch Künstlerin ist, für drei Jahre nach Caracas (Venezuela). Dort kann sie an einer Schule Kunst unterrichten und Ernst Petras selbst wird sich dort für diese Zeit ein Atelier einrichten. Das ist eine aufregende Möglichkeit, neue Erfahrungen zu machen. In der Hauptstadt des südamerikanischen Landes gibt es sicher viele neue Ideen und Impulse für die Beiden. Wir wünschen Ihnen alle eine gute und ereignisreiche Zeit!

Die Kinder werden die Stunden mit Ernst Petras bestimmt sehr vermissen. Wie auch hier auf dem Blog zu sehen ist, waren das immer sehr schöne und intensive Erfahrungen in seinem Atelier. Vielen Dank und auf ein baldiges Wiedersehen!

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Ein Zeichenworkshop im Kloster Chorin

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Chorin. Die Malgruppen der Ateliers Catrin Sternberg in Eberswalde und Klaus Deutsch in Britz haben sich vor kurzem zusammengetan und gemeinsam einen Zeichenworkshop im Kloster Chorin veranstaltet. Catrin Sternberg berichtet von dem Workshop, der über zwei Tage lief:

„Keines der Kinder und Jugendlichen hatte bis dahin das Kloster gekannt, und alle waren sichtlich beeindruckt von der Größe und der Atmosphäre dieses mittelalterlichen Backsteingemäuers. Auch hatte bisher noch niemand draußen gezeichnet. Es war also für alle eine ganz neue Erfahrung.

Da wir uns nicht gleich zu Beginn mit komplizierter Perspektive und Fluchtpunkten überstrapazieren wollten, einigten wir uns darauf, zunächst an Details zu arbeiten. Und es lohnt sich, etwas genauer hinzuschauen, denn man entdeckt viele kleine architektonische Besonderheiten. Schon die schönen gotischen Fenster sind beim genaueren Hinsehen alle verschieden verziert. Auch hatten zwei Mädchen unserer Gruppe das Glück, bei ihrem Erkundungsgang mit einer gerade dort beschäftigten Restaurateurin ins Gespräch zu kommen. Sie erklärte ihnen genau, wie damals die Bogendurchgänge gebaut wurden.

Wir haben uns sehr gefreut, unsere Zeichner/innen in einem regelrechten „Arbeitsrausch“ zu erleben. Insgesamt haben wir zwei sehr schöne Nachmittage im Kloster Chorin verbracht, bei optimalen Wetterverhältnissen. Sogar die Erzieherin der WG Werneuchen hat sich mitreißen lassen und hier ihre erste Kohlezeichnung angefertigt. (Und die war gar nicht schlecht!)

Es sind viele Skizzen entstanden, welche aber noch mit anderen Materialien ausgearbeitet werden sollen. Mit der Monotypie haben wir inzwischen begonnen. Aber das ist dann schon wieder ein neues Thema. Da sich die Bleistiftzeichnungen nicht so gut fotografieren ließen, wollen wir uns hier darauf beschränken, die schönen Impressionen dieser beiden Tage zu zeigen.“

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