Was geschieht im neuen Atelier von Arnold M.C. Latzke?

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Neuenhagen. Im neuen Atelier von Arnold Latzke hat sich in den letzten drei Monaten eine sehr konzentrierte Aktivität entwickelt. Vier Kinder, zwei Mädchen und zwei Jungs, werkeln hier und setzen ihre Vorhaben um. Manchmal kommt ein drittes Mädchen dazu. Alle verfolgen ihre eigenen Projekte. Die beiden Jungs (7 und 8 Jahre) haben sich zusammengetan, sie haben aus Gips, Gipsbinden (für die Segel) und Bambusstab ein Segelboot gefertigt, das sie gerade farbig gestalten. Die Mädchen (12 und 14 Jahre) fertigen auf eigenen Wunsch Bilderrahmen und Schilder aus Gips, sowie ein Puppenhaus aus Karton.

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Von zart bis hart

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Groß-Neuendorf. Die Fotografen um Stefan Hessheimer haben sich auch in der kalten Jahreszeit mit Pflanzenfotografie beschäftigt. Ihnen standen jetzt eben nur Schnittblumen als Modelle zur Verfügung. Es wurden Tulpen in Szene gesetzt, die teilweise hinter Mattglas standen. Diese Kompositionen in zarten Pastelltönen, die dabei herauskamen, sind umwerfend schön.

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In starkem Kontrast dazu stehen buchstäblich die Schattenbilder, die hier eine kleine Geschichte erzählen und dabei ohne Worte auskommen.

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Auch vor einem farbigen Hintergrund kann man mit einer schwarzen Silhouette einen sehr kontrastreichen Effekt erzielen.

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Aus der Handpuppenwerkstatt

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Werneuchen. Bereits im November haben Dorica Poggi und die Kinder und Jugendlichen in der Wohngruppe Werneuchen eine Handpuppenwerkstatt aufgemacht. Zu Anfang wurden verschiedene Puppen und kleine Theaterbühnen gebaut, demnächst ist geplant, mit den realisierten Puppen eine kleine Performance zu machen. Aber in diesem Workshop fängt der Spaß schon bei der Herstellung der Handpuppen an.

Das allererste Vorhaben war „Das Aquarium“:

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Dies ist eine der einfachsten Formen der „Handpuppen“ oder besser ein Vorstufe dazu. Eine Silhouettenfigur aus Pappe wird mit Hilfe eines Strohhalms animiert; ein Schuhkarton wird dazu zu einer Bühne gestaltet. Durch das Transparentpapier sieht man die sich bewegenden Schatten. Als Lichtquelle reicht eine normale Taschenlampe oder Leselampe.

Dann folgten „Die verrückten Socken“. Dabei hatten die Kinder richtig großen Spaß! Dazu braucht man jeweils eine alte Socke, etwas Wolle, Moosgummi, Knöpfe, Scheren, eine Heißkleberpistole und viel Phantasie!

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Als nächstes kamen die ersten großen Köpfe dran.

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Dazu braucht man einen Luftballon und ganz einfaches Pappmaché: Kleister, Wasser und abwechselnde Schichten von Zeitungs- und Packpapier. Die Ausbuchtungen von Nase. Augenbrauen und Lippen gestaltet man ebenfalls mit Zeitungspapier und Kleister. Nach einer Woche ist die Grundlage trocken und man kann sie mit Temperafarben bemalen.

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und jeder Kopf hat seinen eigenen Charakter

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Schließlich haben die Kinder Gesichtsformen aus Ton hergestellt:

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Und hier ist das aktuelle Projekt der Gruppe: Handpuppen – die einfache Version. Die Köpfe bestehen aus Zeitungspapier. Das Papier ist mit Klebeband
zusammengehalten. Die Kleider der Puppen haben die Kinder selbst genäht.

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Auf Grundlage dieser Techniken werden bald noch weitere Puppenköpfe entstehen, sie werden immer feiner und ausdrucksvoller. Wir planen auch bald eine riesige kollektive Maske herzustellen. All diese Figuren werden dann in selbst ausgedachten Stücken in Szene gesetzt. Dazu bald mehr, bleibt also dran!