Schatten Spiegel: Ausstellung junger Schwarz-Weiß-Fotografen

Berlin-Moabit. Die Portraitfotografin Bettina Keller und ihre jungen Fotokünstler stellen aus: Gezeigt werden Schwarz-Weiß-Fotografien, die in der Gruppe entstanden sind, sie wurden selbst entwickelt und vergrößert im Studiolabor.

Wie jedes Jahr im Juli gab es auch diesmal den ‚Ortstermin‘, den Tag der offenen Ateliers in Moabit, zu dem die Schau glanzvoll eröffnet werden sollte. Leider fiel der diesjährige Termin genau in die Hitzewelle und es ist kaum jemand gekommen. Doch die schöne, empfehlenswerte Ausstellung ist weiterhin zu sehen.

Bettina Keller plant auch eine Finissage, um die Fotogruppe angemessen zu würdigen. Denn einige der jungen Fotografen werden den Kurs verlassen, weil sie inzwischen ihre Schule beendet haben und teilweise auch aus Berlin wegziehen. Es werden daher einige wenige Plätze in Bettina Kellers Workshop frei für fotobegeisterte Jugendliche ab 14 Jahren. Bei Interesse meldet Euch an!

Atelier 5, Bettina  KellerStudio
Stendaler Str. 5, zweiter Hinterhof
10559 Berlin-Moabit
030-390 360 49
0172-3993604

hier findet Ihr das Atelier

Um Anmeldung wird gebeten: 0172-3993604

Der Termin der Finissage wird noch hier auf dem Blog rechtzeitig angekündigt.

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Die Venezianische Maske und andere individuelle Arbeiten aus Keramik

Klein Neuendorf. Karola Wirth berichtet und sendet einige Impressionen von der Arbeit ihrer Gruppen. Dabei kommen inzwischen immer mehr Vorschläge für die Sujets aus der Gruppe selbst, so auch die Idee für die venezianische Maske. Dieser Vorschlag fand auch bei den anderen in der Jugendgruppe großen Anklang.

Die folgenden Bilder sind auch von der Jugendgruppe. Hier gab es eine Vorgabe, nämlich, eine Pflanze zu suchen, zu zeichnen und mit dem keramischen Material zu abstrahieren.

Alle anderen Werke entstanden in großer Individualität.  Die folgenden Bilder zeigen Arbeiten von den 5- bis 7-Jährigen:

Diese Objekte haben die um die 13-Jährigen gemacht:

und diese hier sind wieder von den 15- bis 16-jährigen:

Fotokunst im Sommeratelier

Groß-Neuendorf. Stefan Hessheimer berichtet aus seinem Sommeratelier:

„Wie so oft, haben wir auch im Sommer gemeinsam und abwechselnd fotografiert und gekocht. Das künstlerische Thema war diesmal, Fotos zu gestalten, bei denen es möglich ist, später noch Zeichnungen einzufügen. Dabei muss man schon bei der Aufnahme das spätere Bild mit der Zeichnung einplanen. Außerdem haben die Kinder gelernt, durch eine Überbelichtung einen ‚Nachteffekt‘ zu erreichen oder auch den Motiven einen bestimmten Platz im Bild zuzuordnen. So hat Kevin hat seine Tasse links oben angeordnet, damit er Platz hat um das Fließen aus der Tasse darzustellen.

Patricia hat durch die Unterbelichtung den Himmel sehr dunkelblau dargestellt.
Da ist es passend, Sterne, Mond und Fledermäuse einzuzeichnen.

Die Quarkknödel mit Erdbeersoße und Nussbrösel gab es, von den Kindern gekocht, an einem der Nachmittage im August. Wirklich lecker!“

Computer- oder Brettspiel? – Filzspiel!

Angermünde. Wer spielt denn heute noch Brettspiele? Aber auch Computerspiele sind nicht mehr wirklich so neu. Aus dem Filzatelier von Birgit Uhlig kommt eine echte Neuheit: Das Filzspiel.

Gemeinsam wurde dort nämlich mit Wolle ein großes Mensch-Ärgere-Dich- nicht-Spiel gefilzt. Zuerst natürlich die große Spielfläche, ca. 90x90cm. Da waren alle Hände und natürlich Geduld gefragt. Besonders die farbigen Punkte ausschneiden und mit der Grundfläche fest verfilzen hat einige Zeit gebraucht.

Da war auch eine Betreuerin begeistert mit am Werk.

Danach wurden ca. 4 cm dicke Stangen gefilzt, aus denen dann die Spielfiguren als einfache, gleich große Walzen geschnitten wurden.

Als alles fertig war, ging das Spielen gleich los. Die Kids haben das Spiel natürlich mit in den Urlaub genommen und in Schweden auf einer Wiese ausgiebig benutzt. Kaputt gehen konnte ja nichts und das Spielfeld wird zum Spielen einfach ausgerollt. Wirklich praktisch ist das!

Jetzt hat die Schule wieder angefangen und das Atelier ist wieder regelmäßig geöffnet. Nun werden wieder kleinere Dinge gefertigt für den persönlichen Gebrauch wie Gürteltaschen, kleine Rucksäcke oder Schmuckstücke.

Holländische Tulpen und ein Modebuch

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Berlin-Moabit. Diesmal haben sich die Kinder in Hanneke van der Hoevens Gruppe wieder einmal für Siebdruck begeistern lassen, wo sie ihre Ideen in Kooperation mit der Siebdruckwerkstatt von Corn.elius umsetzen konnten. Ein Thema war schnell gefunden: Hanneke hatte Tulpen aus Holland mitgebracht und auf den Tisch gestellt. Diese sahen verlockend aus und wurden gezeichnet und ausgeschnitten.

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Nur Alex hatte andere Bedürfnisse: Sie hat stattdessen ein Modebuch gemacht. Zuerst hat sie nach eigenen Entwürfen Kleider gezeichnet und dann aufgeklebt. Sie wollte ihre Creationen gern in einem Leporello zu einem Buch zusammen fassen, was ihr auch sehr gut gelungen ist.

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Die anderen Kinder haben sich ihre schönsten Drucke gerahmt und nach Hause mitgenommen.
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Bewegungsfreiheit

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Britz. Trotz hoher Temperaturen wird im Atelier von Klaus Deutsch konzentriert gearbeitet. Das aktuelle Thema sind Tiere, die sich in der Luft bewegen.
Es sind Schmetterlinge aber auch Vögel dabei, es wurde dabei über Freiheit, Bewegungsfreiheit gesprochen. Dazu war die Gruppe im Zoo auf Motivsuche und um zu zeichnen. Aber dort angekommen, war ihnen die eigene Bewegungsfreiheit wichtiger. Danach jedoch haben sich die Kids zu diesem Thema ins Atelier gesetzt, um das Gesehene umzusetzen.

Klaus Deutsch berichtet: „Wir waren auch noch mal im Zoo und da waren die Mädels nur am laufen. Eigentlich wollten wir zeichnen, aber dazu ist es nicht gekommen. Sie haben diese Zeit sich frei zu bewegen genossen. Wir haben uns aber viele Tiere gemeinsam angesehen und gelesen wo sie beheimatet sind.
Es hat allen viel Freude bereitet und wir haben dann erst beim Treffen danach die Tiere auf die Leinwand gebracht.

Natürlich war die Umsetzung nicht leicht, vor allem mit den Proportionen hatten alle ihr Problem, dies ist ja auch nicht leicht. Aber mit Hilfe von Fotos von den Tieren und mit einem Buch mit gemalten Tieren, das wir benutzt haben, bekamen wir die Tiere mit Farbe auf eine Leinwand.“

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Die Türme

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Klein Neuendorf. Die Kinder in Karola Wirths Gruppe wollten diesmal hoch hinaus: von ihnen kam die Idee, Türme zu bauen. Wie man mit Ton aufbaut, wissen sie ja schon sehr gut, und der Phantasie, was man mit Türmen alles anfangen kann, sind kaum Grenzen gesetzt. Aus einem Turm kann man weit sehen, man brauchte sie früher als Ausguck und zur Verteidigung, man kann sogar darin wohnen. Auf jeden Fall sind sie schon von weitem sichtbare Erkennungszeichen und Orientierungspunkte in der Landschaft. Gleichzeitig sind sie oft charakteristische Wahrzeichen einer Stadt oder eines Ortes.  Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass einige dieser Türme mit kleinen Figuren bevölkert sind.